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Rasenpflege - Tipps für das Frühjahr

So wird Ihr Rasen saftig und grün. Die mit der Herbstdüngung zugeführten Nährstoffe sind jetzt aufgebraucht, die Gräser benötigen im Frühjahr neuen Schwung. Aber keine Angst - mit der richtigen Rasenpflege wird sich auch aus einer gelbbraunen und unansehnlichen Rasenfläche wieder ein schöner Rasen entwickeln. Bei beginnendem Wachstum kann die Fläche in diesem Jahr erstmalig gedüngt werden.

Hier eignet sich ein mineralischer Mehrnährstoff- Rasendünger . Besonders geeignet ist hier unser Olympia PLUS P56, der über eine optimale Nährstoffzusammensetzung für Gräser verfügt. Die Nährstoffe gelangen schnell an die Wurzeln der Gräser und werden dort bedarfsgerecht über einen langen Zeitraum abgegeben. Für die erste Düngung im Jahr kann idealerweise auch ein Rasen-Starterdünger verwendet werden. Starter Dünger, wie z.B. unser Produkt Basic Start, sind phosphorbetont. Phosphor sorgt für ein gutes Wurzel- und Dichtenwachstum. Gerade bei Wachstumsbeginn im Frühjahr oder bei einer Rasen Neuanlage ist ein solcher Dünger ideal.

In schattigen und feuchten Bereichen des Rasens siedelt sich gerne in den feuchten Herbst- und Wintertagen Moos an. Dieses kann recht einfach ab Mitte März mit einem eisenhaltigen Dünger, wie unserem Produkt FerroQuick, behandelt werden. Beachten Sie dabei jedoch, dass dieser Dünger Eisen II sulfat enthält, welches bei der Verbindung mit Wasser zu Rost wird. Kehren Sie nach der Ausbringung Gehweg und Terrassenplatten sorgfältig ab und achten Sie darauf, dass Produkt nicht unter den Sohlen zu verschleppen. Nach erfolgter Verfärbung des Mooses kann diese Problematik nicht mehr entstehen und die Fläche kann nach dem Austrocknen des Mooses leicht vertikutiert werden. Sollte Moos auf Ihrer Rasenfläche ein ganzjähriges Problem darstellen, sprechen Sie uns an, wir werden Ihnen gerne weiterführende Tipps geben.

Im Frühjahr hört man das Geräusch des Vertikutierers schon in den ersten warmen Tagen. Das ist verständlich, denn nach dem langen Winter sind wir alle glücklich, wenn wir den Garten wieder farbenfroh gestalten können und auch die hässliche helle Färbung des Rasens sich wieder in ein schönes, dunkles Grün verwandelt. Beachten Sie dabei jedoch, dass Vertikutieren für den Rasen reinen Stress bedeutet. Aus diesem Grund sollte erst nach dem 2.- 3. Schnitt im Frühjahr vertikutiert werden, da die Gräser erst dann wieder richtig im Wachstum sind und sich Lücken, die durch das Vertikutieren entstehen, sich wieder schneller schließen können. Vertikutieren zu einem festen Zeitpunkt ist nicht ratsam.

Im Gartenfachmarkt wird häufig im Frühjahr das Kalken empfohlen. Wir raten dringend davon ab, da erst nach einer vorhergehenden Bodenprobe (es gibt im Handel recht einfache Selbstuntersuchungssets) der pH-Wert feststeht. Liegt dieser weit unter 5,5 ist ein Kalken wirklich sinnvoll. Bewegt sich der Wert zwischen 5,5 und 7,0 liegt er im Idealbereich und auf das Kalken kann verzichtet werden. Wenn der Rasen trotz idealer pH-Werte gekalkt wird, kann das Gräserwachstum stagnieren, da bei zu hohen pH-Werten Nährstoffe gebunden werden. Diese sind dann für die Gräser nicht verfügbar. Sollte ein Kalken notwendig sein, achten Sie auch hier auf Qualität. Viele im Fachhandel erhältliche Kalke sind grob und ungleichmäßig granuliert, und lassen sich mit einem Streugerät nicht gleichmäßig ausbringen. Zudem ist der Kalk als weiße Schicht auch noch lange auf dem Rasen zu sehen. Wir empfehlen für die bedarfsgerechte Frühjahrskalkung unser feinstgranuliertes Produkt Calcigran. Durch die extrem feine Granulierung ist eine gleichmäßige Verteilung problemlos möglich. Calcigran rieselt in die Grasnarbe ein, und ist direkt nach der Ausbringung nicht mehr zu sehen.

Da bald die Zeit für Nachsaaten und Neuanlagen beginnt werden wir uns hiermit in unserem nächsten Beitrag befassen. Einen wunderschönen Frühlingsanfang wünscht Ihnen Ihr Eurogreen Team. (Autorin: Rasenfachfrau Michaela Wiese)



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