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Pflege nach Jahreszeiten

 

Rasenpflege über die Jahreszeiten

Für einen dauerhaft dichten und grünen Rasen, der Ihrem Traumrasen entspricht, ist eine sachgerechte Pflege sehr wichtig. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen eine Orientierung für diese Pflege geben sollen:


Rasenpflege im Frühjahr

  • März
    Wenn die Vegetation jetzt schon beginnt, kann die erste Düngung ausgebracht werden. Es können die normalen Rasendünger, wie z.B. Olympia Plus P56 oder Basic NPK mit einem hohen Langzeitanteil verwendet werden. Rasenflächen, die besonders unter den winterlichen Bedingungen gelitten haben, können zur schnellen Regeneration mit Starterdünger, z.B. Basic Start gedüngt werden. Um das Mooswachstum in einer Rasenfläche zu unterdrücken, haben sich Rasendünger mit erhöhtem Eisenanteil bewährt. Bei Wachstumsbeginn im Frühjahr kann deshalb bei stärker bemoosten Flächen das EUROGREEN Produkt Rasendünger mit Eisen eingesetzt werden. Nach erfolgter Düngung kann der Rasen das erste Mal gemäht werden. Bei dem ersten Schnitt im Frühjahr sollte der Rasen nicht gemulcht werden. (Schnittgut verbleibt auf der Rasenfläche).
     
  • April
    Nach dem 2 - 3 Schnitt kann vertikutiert werden. Im Folgejahr der Neuanlage ist Vertikutieren noch nicht notwendig, da im Regelfall noch kein Rasenfilz vorhanden ist.  Auf lückigen, nicht homogenen Rasenflächen etablieren sich jetzt Rasenunkräuter, wie Löwenzahn, Klee, Gänseblümchen und Co. Ist Klee vorhanden, sollte auf das Vertikutieren verzichtet werden, da die herausgearbeiteten Kleeausläufer wieder festwurzeln und so neue Pflanzen bilden.
     
  • Mai
    Nachsaaten und Neuanlagen mit einem hochwertigen Rasensamen können jetzt durchgeführt werden. Die Bodentemperaturen sollten durchgehend bei 10 - 12°C liegen, auch nachts. Bei etwaigem Bodenfrost keimt das Saatgut nicht oder geht nur sehr ungleich auf. Auch mit der Unkrautbekämpfung kann jetzt begonnen werden. Hartnäckige Unkräuter wie Klee, Giersch usw. lassen sich nur mit flüssigen Produkten entfernen. Fügen Sie der Gieß - oder Sprühlösung ein - zwei Tropfen handelsübliches Spülmittel bei. Spülmittel senkt die Oberflächenspannung des Wassers, so kann die Lösung besser auf den Blättern haften bleiben. Bei der Ausbringung von Unkrautvernichtungsmitteln sollten die Temperaturen nicht zu hoch sein. Damit das Granulat auf den Blättern haften bleibt, sollte das Produkt auf taufeuchten oder vorher leicht befeuchteten Gräsern ausgebracht werden. Wichtig ist es, dass es 24 Stunden nach der Ausbringung nicht regnet, damit die Wirkstoffe in die Pflanze gelangen.

Rasenpflege im Sommer

  • Juni
    Je nach Wirkdauer des im April ausgebrachten Düngers kann jetzt die nächste Erhaltungsdüngung ausgebracht werden. Eventuell können Sie jetzt auf kaliumbetonte Dünger, wie z.B. Basic NK zurückgreifen. Kalium schützt die Gräser vor Austrocknung und kann einem Krankheitsbefall vorbeugen. Sofern die Temperaturen noch nicht zu hoch sind oder es sehr trocken ist, können Neuanlagen noch durchgeführt werden.
     
  • Juli
    Je nach Temperaturentwicklung und Witterungsbedingungen müssen Rasenflächen beregnet werden. Um zu verhindern, dass sich pilzliche Erreger ausbreiten, sollte der Rasen in den frühen Morgenstunden bewässert werden. So kann der Gräserbestand über Tag abtrocknen.In der Regel reicht 3 - maliges Beregnen in der Woche aus. Im Gegensatz zu Neuanlagen kann hier tiefgründig, d.h. bis zu einer halben Stunde, beregnet werden. Je tiefer das Wasser in den Boden eindringt, um so tiefreichender entwickelt sich das Wurzelwachstum der Gräser. Unkräuter können jetzt nicht bekämpft werden, da es in der Regel zu warm ist. Auch Neuanlagen sollten auf Grund der hohen Temperaturen verschoben werden. In Gegenden mit bekanntem Hirsebefall sollte nicht bei warmer Witterung eingesät werden. Bei Bodentemperaturen über 20 °C keimt die Hirse verstärkt.
     
  • August
    Vertikutieren Sie den Rasen nur noch bei einem hohen Filzbesatz. Die Gräser neigen sich dem Vegetationsende entgegen und können sich schlechter regenerieren. Den Boden dabei nicht zu stark anritzen. Durch Erhöhung der Verdunstungsoberfläche erhöht sich die Austrocknungsgefahr.

Rasenpflege im Herbst

  • September
    Jetzt können noch Neuanlagen durchgeführt werden. Der Boden hat die Temperaturen des Sommers noch gespeichert, so dass die Gräser optimal keimen können.
     
  • Oktober
    Der Rasen wird jetzt winterfertig gemacht. Verändern Sie die Schnitthöhe nicht. Der Rasen wird bei dem letzten Schnitt auf der gleichen Höheneinstellung gemäht. Bei zu hohem Aufwuchs kippen die Gräser um und faulen, bei zu tiefem Schnitt kann der Boden stärker durchfrieren und die Wurzeln werden geschädigt. Jetzt kann auch der Herbstdünger, z.B. Basic NK, ausgebracht werden. Kalium stärkt die Gräser vor Frost und Krankheiten.
     
  • November
    Wichtig ist es jetzt, dass evtl. vorhandenes Laub von der Rasenfläche entfernt wird. Unter Blättern bildet sich ein Kleinklima, in dem sich pilzliche Erreger besonders leicht etablieren können. Der Rasen sollte gemäht werden, bis kein Wachstum mehr festzustellen ist.

Rasenpflege im Winter

  • Dezember
    Die Gräser befinden sich jetzt in der Winterruhe. Es sind keine Pflegeschritte notwendig. Auch jetzt die Fläche bei Frost und Schnee möglichst nicht betreten.
     
  • Januar
    Rasen sollte bei Frost nicht betreten werden. Die Halme können an den Trittstellen brechen und absterben. Eine Nachsaat wird ggf. erforderlich.
     
  • Februar
    Schnee von freigeräumten Wegen sollte nicht auf dem Rasen gelagert werden. Der Schnee verdichtet durch das Aufhäufen sehr stark und benötigt sehr lange zum tauen. Die Gräser bekommen nicht genügend Sauerstoff und leiden an Lichtmangel . In der Folge werden die Gräser gelb und sterben ab.

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